Feinplanung Produktion: Welcher Auftrag läuft wann auf welcher Maschine?
Die Feinplanung Produktion terminiert Fertigungsaufträge gegen die tatsächlich verfügbare Kapazität: Maschinengruppen, Schichten, Rüst- und Laufzeiten. Auf der Planungstafel werden Arbeitsgänge per Ziehen und Ablegen verschoben, die Kapazitätssicht zeigt Engpässe, und der Vertrieb sieht an einer Ampel, welche Liefertermine halten. Mehrere Planer arbeiten gleichzeitig am selben Plan, jede Änderung ist nachvollziehbar und rückgängig zu machen. Läuft im Browser, ohne Installation.
Aufträge: Offene Aufträge mit Termin-Ampel: haltbar, eng oder nicht haltbar.Planungstafel: Belegung der Maschinengruppen und Anträge wie Eilaufträge mit Vorschau der Auswirkung.Betriebsdaten: Laufzeit, Stillstände und Ausschuss je Maschinengruppe.
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Für wen ist die Feinplanung gedacht?
Für den produzierenden Mittelstand mit etwa fünf bis dreißig Maschinengruppen: Metall- und Kunststoffverarbeitung, Verpackung, Serienfertigung mit Schichtbetrieb. Überall dort, wo das ERP die Aufträge kennt, die Reihenfolge auf den Maschinen aber in einer Excel-Tabelle oder auf der Plantafel an der Wand gepflegt wird. Genutzt von Fertigungsplanung, Vertrieb und Betriebsleitung.
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Was kann die Feinplanung?
Aufträge mit Arbeitsgängen kommen per Import aus dem ERP oder werden von Hand erfasst. Der Rechenkern terminiert sie gegen Schichtkalender und Kapazität und zeigt das Ergebnis auf der Planungstafel im Stundenraster. Die Kapazitätssicht macht Engpässe je Maschinengruppe sichtbar. Der Vertrieb sieht eine Ampel je Liefertermin und stellt bei Bedarf einen Eilauftrag-Antrag mit berechneter Auswirkung auf die anderen Aufträge; der Planer übernimmt ihn oder lehnt mit Begründung ab. Die Simulation probiert Varianten aus, ohne den Basisplan zu verändern.
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Wie kommt der Vertrieb an belastbare Termine?
Der Vertrieb sieht in seiner eigenen Sicht eine Ampel je Auftrag: Der Liefertermin hält, wird knapp oder ist nicht zu halten. Will ein Kunde etwas vorziehen, stellt der Vertrieb einen Eilauftrag-Antrag und sieht vorab, welche anderen Aufträge dadurch rutschen würden. Der Planer entscheidet, übernimmt oder lehnt mit Begründung ab, und der Vertrieb sieht die Antwort im System. So gibt es keine Zusagen mehr am Telefon, von denen die Fertigung erst am nächsten Morgen erfährt.
Wichtige Abgrenzung
Die Feinplanung ergänzt das ERP, sie ersetzt es nicht. Auftragsanlage, Kalkulation, Materialwirtschaft und Rechnung bleiben, wo sie sind; die Feinplanung übernimmt den Teil, der dort meist fehlt: die belastbare Reihenfolge auf den Maschinen und die Antwort auf die Frage, ob ein Liefertermin hält. Geplant wird am Rechner ab Laptop-Bildschirm; Auftragsliste, Ampel und Kapazität sind am Tablet und Handy lesbar.
Der Ablauf
Vom ERP-Auftrag zum belastbaren Liefertermin.
Einrichten: Maschinengruppen, Schichten und Arbeitsgangzeiten als Stammdaten anlegen; fehlende Zeiten werden beim Import nachgepflegt und gemerkt.
Importieren: Aufträge und Arbeitsgänge aus dem ERP einlesen oder von Hand erfassen; der Rechenkern terminiert sie sofort.
Planen: Auf der Planungstafel Arbeitsgänge verschieben, Engpässe auflösen, Varianten in der Simulation prüfen.
Abstimmen: Der Vertrieb sieht die Ampel je Liefertermin, stellt Eilauftrag-Anträge und bekommt die Entscheidung des Planers angezeigt.
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Instandhaltung
Ersatzteile, Werkzeuge und Wartungsplan je Maschine mit Fälligkeitsliste und Nachweisen.
Die App ist für freigeschaltete Kunden nach Login verfügbar. Zur Einführung gehört der Abgleich mit dem vorhandenen ERP-Export; dabei unterstützt Main Appstudio.