Instandhaltung

Instandhaltung: Was haben wir, wo liegt es, was ist wann fällig?

So sieht es aus

Ein Blick in die Instandhaltung

Fälligkeitsliste mit Ampel
Fälligkeiten: Alles, was ansteht, mit Ampel und Pflichtprüfungen auf einen Blick.
Maschinenkarte mit Wartungsplan und Ersatzteilen
Maschinenkarte: Stammdaten, Zählerstand, zugeordnete Werkzeuge und Ersatzteile, Wartungsplan.
Werkzeugliste mit Standzeit-Anzeige
Werkzeuge: Standzeit von Formen und Vorrichtungen im Blick.

Aufnahmen aus der Anwendung mit Beispieldaten. Ein Klick öffnet das Bild in voller Größe.

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Für wen ist die Instandhaltung gedacht?

Für produzierende Betriebe, Werkstätten und Verpackungslinien mit fünf bis etwa fünfzig Maschinen, bei denen Ersatzteile in Schubladen leben, Werkzeuge nach Gefühl gewechselt werden und die Wartungstermine im Kalender des Meisters stehen. Instandhalter pflegen, Betriebsleitung und Kollegen lesen mit.

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Was kann die Instandhaltung?

Der Bestand ist die Summe aller Bewegungen: Zugang, Abgang, Inventurkorrektur, jeweils mit Datum, Menge und Grund. Unterschreitet ein Teil seinen Mindestbestand, erscheint es in der Bestellvorschlagsliste, mit Lieferant aus den gemeinsamen Stammdaten, Lieferanten-Artikelnummer und letztem Preis. Einzelwerkzeuge wie Formen, Stanzwerkzeuge oder Spannmittel haben eine Sollstandzeit in frei wählbarer Einheit; ab einer Warnschwelle stehen sie in der Fälligkeitsliste. Wartungen laufen nach Monaten oder Betriebsstunden, die Erledigung bucht verbrauchte Teile gleich mit ab.

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Woran merkt man, dass es läuft?

Die Bestellvorschlagsliste ist morgens schon fertig, statt dass jemand mit dem Zettel durchs Lager geht. Die Fälligkeitsliste zeigt in einer Ampel, welche Wartung überfällig ist, welche in den nächsten Wochen ansteht und welches Werkzeug seine Standzeit fast erreicht hat. Wer eine Wartung erledigt, bucht die verbrauchten Teile im selben Schritt ab. Und beim nächsten Audit liegt der Nachweis der vorgeschriebenen Wartungen als Historie vor, ohne dass jemand Ordner suchen muss.

Wichtige Abgrenzung

Die Instandhaltung hat keine Anbindung an Maschinensteuerungen oder Sensoren. Bewegungen, Zählerstände und Wartungen werden von Hand erfasst. Sie ist kein Bestellwesen und schreibt keine Rechnungen: Die Bestellvorschlagsliste sagt, was nachbestellt werden sollte, den Bestellvorgang übernimmt das vorhandene Warenwirtschafts- oder ERP-System. Maschinen werden in den gemeinsamen Stammdaten gepflegt und stehen damit auch der Feinplanung zur Verfügung.

Der Ablauf

Von der Karteikarte bis zum Wartungsnachweis.

  1. Anlegen: Maschinen in den Stammdaten erfassen, Ersatzteile und Werkzeuge mit Mindestbestand, Lagerort und Lieferant anlegen.
  2. Buchen: Zugänge, Abgänge und Inventurkorrekturen als Bewegung erfassen; die Bestellvorschlagsliste füllt sich von selbst.
  3. Warten: Die Fälligkeitsliste zeigt, was ansteht. Die Erledigung nimmt Datum, Bemerkung, verbrauchte Teile und einen Anhang auf, danach springt die nächste Fälligkeit weiter.
  4. Nachweisen: Erledigungen vorgeschriebener Wartungen bleiben als Nachweis stehen, auch wenn der Eintrag später beendet wird.

Instandhaltung im Betrieb einsetzen

Die App ist für freigeschaltete Kunden nach Login verfügbar. Main Appstudio richtet den Zugang nach einem kurzen Gespräch ein und hilft beim ersten Befüllen der Stammdaten.

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